Confiserie Himmel, Baden, ab 08.30 Uhr. Von allen Himmelsrichtungen reisten 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Zug und Bus an.
Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli, machten wir uns um 09.30 Uhr zielstrebig auf den Weg Richtung Ennetbaden. Die Limmat und die Stadt Baden lagen noch im dichten Nebel. Eben typisches Novemberwetter. Der Nebel werde sich lichten und wir ein paar Sonnenstrahlen erhaschen. So unsere Hoffnung.
Bald befanden wir uns beim Aufstieg zur Fluh und Känzeli. Es stieg bergauf. Durch die Reben der Goldwand, mit ihren bunten Blättern, wanderten wir durch die herbstliche Landschaft. Immer weiter aufwärts tauchten wir in den rot-golden gefärbten Wald ein. Der Nebel verflüchtigte sich und immer mehr Sonnenstrahlen fanden den Weg zu uns. Bei strahlender Sonne erreichten wir das Känzeli und genossen den Ausblick über Baden und Umgebung. Weiter unten zogen immer noch ein paar Nebelschwaden vorbei, was unsere Aussicht aber nicht schmälerte.
Aufwärts durch den Wald gewannen wir weitere Höhenmeter. Der Aufstieg war bald geschafft und wir gelangten zur Ebni oberhalb Hertenstein. Ein bissiges Windchen wehte uns entgegen. Für einen Halt etwas kühl. Wir durchquerten die Ebene bis zum Waldrand. Dort erspähten wir eine Bank und daneben eine Orientierungstafel. Die abgebildeten Berggipfel waren gar nicht einfach zu finden. Auf dem Bänkli haben sich drei Frauen niedergelassen und liessen sich ihre Nasenspitzen von der Sonne kitzeln. So ein schönes Bild. Auf einem einfachen Fahrweg marschierten wir, über den Bergrücken, unserem Mittagshalt entgegen. Zeit zum Schwatzen, Lachen oder zu tiefsinnigeren Gesprächen. Bei einer Waldhütte, an einem sonnigen Plätzchen, packten wir unser Picknick aus und assen mit grossem Appetit. Wir sind eine halbe Stunde zu früh! Flugs reservierte Doris für uns zwei Tische in der Wirtschaft zum Steinibühl. Der servierte Kaffee belebte unsere Lebensgeister.
Gemütlich durchstreiften wir auf dem restlichen Weg den prächtigen, mit schillernden Herbstfarben durchzogenen Wald. Bei der Iflue eröffnete sich uns ein weites Panorama über das Aaretal. Malerische Dörfer liegen in der grünen Landschaft. Eindrücklich das Rund des Protonenbeschleunigers des PSI. Schlendernd ging es hinab nach Untersiggenthal.
Wir sind immer noch zu früh! Bald erreichten wir unser Ziel, die Weinkellerei Umbricht. Frau Umbricht, die Ältere, vermutlich die Seele des Betriebs, zeigte uns einen Teil des Hauses und wusste Interessantes über die Geschichte zu erzählen.
In der Kellerei erläuterte uns Pirmin Umbricht seinen Weg zum Winemaker. Ein eindrücklicher Werdegang. Die Bewirtschaftung des kleinen, aber feinen Weinkellers, von der Rebe bis zur Flasche, wird durch Pirmin ausgeführt. Gelegenheit viele Fragen zu stellen und viel Wissenswertes über den Weinbau und die Weinkelterei zu erfahren. Dazu wurden uns ein paar edle Tropfen kredenzt. Teilweise direkt aus dem Tank, um den jungen Wein des Jahrgangs 2025 zu kosten. Danach degustierten und verköstigten wir uns durch das gesamte Sortiment. Gott sei Dank durften wir uns an einem reichhaltigen Zvieriplättli bedienen. Was wäre ohne das gewesen…
Nach gut zwei Stunden rüsteten wir uns auf zum Heimweg und verwehten wieder in alle Himmelrichtungen.
Danke Doris für die Organisation und wir freuen uns auf das nächste Jahr in Aesch.
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