Wanderwoche Flims

Detailinformationen

Datum: Sa, 06. Sep. 2025
Gruppe: Alle
Aktivität: Wandern
Schwierigkeit: T2
Leitung: Doris Imhof, Therese Riesen
Tourauschreibung:
Wanderwoche Flims

Wanderwoche Flims

Tourenbericht

Wanderungen mit Doris Imhof

Sonntag, 7. September 2025
Fahrt mit dem FlemXpress bis Nagens sura (2180m). Start der Wanderung bei bestem Wetter Richtung untere Segnesebene. Beim Punkt 2106 stieg der Weg zum Teil recht steil an. Die Sicht durch das Martinsloch wurde immer besser, super! Nach der Querung eines Kieshanges befanden wir uns am Rand der oberen Segnesebene. Hinunter zur unteren Ebene und Besuch des Wasserfallls. 8 Personen

Donnerstag, 11. September 2025
Der Klettersteig Pinut mit Start in Fidaz (1178m) besteht aus drei Aufschwüngen, dazwischen Wanderwege durch den Wald und über Wiesen. Der Klettersteig ist technisch einfach, allerdings zu Beginn recht luftig. Die Wald- und Wiesenabschnitte erwiesen sich als Knackpunkte, da sie sehr anstrengend waren. Auf dem Flimserstein bei Servetsch Pinut (2060m) genossen wir, oberhalb der Baustelle der neuen Milchseilbahn, den Mittagslunch. Der Abstieg erfolgte über den historischen Wanderweg nach Bargis (1550m). 5 Personen

Freitag, 12. September 2025
Das Wetter war wechselhaft. Von Falera (1212m) wanderten wir zur Alp Dadens (1737m). Das Restaurant hat leider nur im Winter geöffnet, doch ein schöner Hofladen mit Kaffeemaschine lud zur Pause ein. Vom Pt.1807 an befanden wir uns im Skigebiet, das heisst: statt schöner Wanderwege Fahrstrassen! bis Pt.1223. Hier konnten wir abzeigen auf die Senda sursilvana und den Jakobsweg Graubünden nach Laax. 9 Personen

Wanderungen mit Therese Riesen

Montag, 08.09.2025   Flem-Bach Wanderung. Auf 610 m, ab 125 m
Ab Hotel begeben wir uns zum Einstieg in die Flem-Schlucht. Wir wandern dem Bach entlang über Stock und Stein und oft überqueren wir auch den Bach, welcher uns eindrückliche Tiefblicke beschert. Ein längeres Stück führt uns durch einen wunderschönen Wald. Die mit Moos überdeckten Steine und Baumstrunke geben ein mystisches Bild ab. Auf einer Wiese am Bach, wo das Wasser über breite Felsplatten dahinplätschert, geniessen wir die Mittagspause. Ab Station «Startgels» fahren wir mit der Gondelbahn ganz hinauf zur «Segnashütte». Einige nehmen auch dieses Teilstück noch unter die Füsse. Nach der Verpflegung im Restaurant wandern wir hinunter zur Station «Startgels» und fahren ab dort hinunter nach Flims. So haben wir den ganzen Flem-Bach gewandert.

Donnerstag, 11.09.2025   Rheinschlucht.  Auf 770 m, ab 345 m, Teilnehmer 12 Personen.
Wir fahren mit Bus und Rhätischer Bahn nach Valendas. Ein gut angelegter Weg führt uns dem Rhein entlang Flussabwärts. Rechter Hand bestaunen wir die imposanten Kieswände. Dort wo die Bahn kurz im Tunnel verschwindet führt unser Weg über einen felsigen steilen Hügel der einiges an Kondition abverlangt. Kurz darauf überqueren wir die Rheinschlaufe entlang den Geleisen die wir später von oben noch bestaunen werden. Nun folgt ein steiler Aufstieg den alle bestens meistern. Ein schöner Rastplatz unter Bäumen lädt uns ein zur Mittagsrast.
Bei der Plattform «Il Spir» geniessen wir den spektakulären Tiefblick in die Rheinschlucht, welche wir am morgen durchwandert haben. Im Restaurant Conn geniessen wir Kaffee und Kuchen. Hier besteigen einige den Bus zurück nach Flims der Rest der Gruppe durchwandert noch den sehr interessanten Weg dem Connbächli entlang zurück zum Hotel.

Freitag, 12.09.2025   Bargis
Wir starten die Wanderung hinter dem Hotel wo uns der Weg steil hinaufführt zum Waldrand. Laut Wetterbericht sind Wolken angesagt aber jetzt geniessen wir noch die gute Sicht in die Berge und zum Flimserstein hoch. Anfangs ist der Weg noch breit aber später wird er zum Bergwanderweg, stetig ansteigend. Da wir mehrheitlich im Wald wandern merken wir nicht, dass sich der Himmel zugezogen hat. Auch legt sich zunehmend Nebel über uns. Kurz vor dem Restaurant Bargis kommen wir aus dem Wald aber das Restaurant sehen wir nur schemenhaft. Gerne treten wir ein in die warme Stube und treffen auf die Wandergruppe von Fredy. Ein fröhliches Zusammentreffen!
Der Abstieg verläuft auf dem breiten Wanderweg wobei ein Besuch bei «Sylvia’s Besenbeiz» angesteuert wird.
Auf 580 m, ab 420 m, Teilnehmer 3 Personen, 1 Hund.

Wanderungen mit Pirmin Wyss

So 07.09.2025    Unesco-Welterbe Tektonikarena Sardona
Flims und Umgebung hat im Sommer für die Wanderer einige Highlights zu bieten. Die Rheinschlucht, der Flem-Wasserweg, die Strudeltöpfe auf der Alp Mora und natürlich das Sardonagebiet. Mit dem FlemXpress fahren wir 16 Personen bis zur Segneshütte auf 2100 m und wandern zur Moorlandschaft unterer Segnesboden mit den Kiesbänken und den mäandrierenden Bächen. Der Blick gerichtet zum grossen Tschingelhorn und den Nebengipfeln, wo die Berge Kopf stehen, das heisst dass unten 35 – 50 Mio Jahre alte Gesteinsschichten und darüber solche mit einem Alter von 250 – 300 Mio Jahren liegen. Spezielle Hingucker sind natürlich das Martinsloch und der Segnespass. In der Nähe des Punktes 2463 m stürzte am 04.08.2018 die «Tante Ju» mit 20 Personen an Bord ab. Auch der obere Segnesboden hat seine Reize. Unser Ziel, der Cassonsgrat, ist mit 2678 m der höchste Punkt unserer Wanderwoche. Der Abstieg führt an der neuen Bergstation «Cassons» vorbei und bald lockt die Einkehr in der Segneshütte.
12.4 km, ↑↓ 750m, 4 h 30 min

Di 09.09.2025   Laax – Falera
Der Wetterbericht für Dienstag sagte kein ideales Wanderwetter voraus. Dennoch planen wir, mit Start um 09.18 Uhr, eine Wanderung von Laax nach Falera mit Besichtigung der Historischen Stätte und anschliessend Suppe essen im Restaurant Aurora. Am Dienstag morgen meldete der Wetterbericht für den Vormittag Starkregen. Also Programm umstellen! Vor dem Mittag mit dem Bus nach Falera und Besichtigung der Historischen Stätte. Der Parc la Mutta (Hügelkuppe) ist eine in der Mittleren Bronzezeit erschaffene Steinreihe bei Falera. Über 30 geometrisch angeordnete Menhire, Megalithen und Schalensteine machen diese Kultstätte zur bedeutendsten ihrer Art in der Schweiz. Die zwischen 1600 und 1200 vor Christus aufgestellten Steine dienten offenbar als Kalender und zeigen noch heute die Sommer- und Wintersonnenwende an.

Die Kirche St. Remigius thront hoch über dem Vorderrhein und ist das Wahrzeichen von Falera. Sie wurde bereits im Frühmittelalter erwähnt und romanische und gotische Bauelemente prägen das heutige Bild. Besonders zu erwähnen ist das Wandbild vom letzten Abendmahl. Anschliessend geht’s ins Restaurant Aurora wo die 25 Personen ihre Plätze einnehmen. Das Urteil zur Bünder Gerstensuppe: Ausgezeichnet, sensationell!

Um ca. 14.00 Uhr starten wir die Wanderung beim Planetenweg nach Laax, Bergbahnen. Wer kennt den Satz «Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsern Nachthimmel»? Die Anfangsbuchstaben stehen für die Planten. M – Merkur, V – Venus, E – Erde, M – Mars, J – Jupiter, S – Saturn, U – Uranus, N – Neptun. Mit wenig Regen auf dem Heimweg haben wir doch einen erlebnisreichen Tag verbracht.

Do 11.09.2025     Die Rheinschlucht im Stundentakt

  1. Stunde: Mit dem Bus nach Tamins und mit der Bahn ein Stück auf der Route des Glacier-Express nach Versam Station.
  2. Stunde: Von Versam dem Vorderrhein entlang bis zum Chrummwagtunnel, wo der Zug der Rhätischen Bahn im Berg verschwindet. Ca. 200 Aufstieg zur Aussichtsplattform Islabord mit dem atemberaubenden Blick in die Rheinschlucht. Abstieg nach Versam Station zum «Café zur Einkehr».
  3. Stunde: Ca 3 ½ km dem Vorderrhein entlang bis zum Punkt wo der Carrerabach einmündet. Aufstieg in Richtung Valendas und Mittagshalt.
  4. Stunde: Weiterwanderung zum Aussichtspunkt ALIX, wieder mit schönem Tiefblick in die Rheinschlucht. Auf der Spur der in Valendas entführten Nixe erreichten wir das Dorfzentrum. Beim Restaurant «Am Brunnen», mit dem grössten Holzbrunnen Europas, hielten wir Einkehr.
  5. Stunde: Abstieg zum Bahnhof Sagogn/Valendas. Gartenstühle sind bereit, die Sonnenschirme aufgespannt, was liegt näher als nochmals Pause zu machen. Bei Bier und Brezel auf den Zug zu warten – gibt es was Schöneres?
    11 km, ↑550 m, ↓ 520 m, 3 h 45 min

Wir danken unseren engagierten Tourenleiter/Innen für diese wunderbaren Höhenerlebnisse.


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