Ersatz für Skitouren Unterengadin = Skitourentage Zweisimmen
Im Unterengadin habe es nicht genügend Schnee und der vorhandene Schnee sei von Wind und Sonne so stark bearbeitet, dass er schwierig sei zu fahren, laut «Local Guide». Darum hat unser Bergführer Ignaz Brunner diese Skitourentage schweren Herzens absagen müssen und hat eine Alternative gesucht, wo die Schneelage und Lawinensituation für unsere Gruppe ideal ist. Ignaz wurde im Simmental fündig und konnte sehr kurzfristig im Hotel Garni Sonnegg in Zweisimmen für zwei Nächte reservieren.
Montag 2. Februar Am vernebelten Morgen um 7.30 Uhr ist beim Bahnhof Wohlen Treffpunkt für alle Teilnehmenden «Ignaz, Mägi, Doris, Judith, Roland, Othmar, René. Leider ohne Silvia, sie ist mit fiebriger Grippe im Bett». Mit zwei Autos fahren wir auf der Autobahn unter dem Hochnebel bis vor Bern und weiter mit wolkenlosem Himmel und blendender Sonne bis Wimmis. Auf der Kurvenreichen Strasse bis Gstaad, wo wir uns zu einem Stärkungshalt treffen. Weiter geht die Fahrt Richtung Col de Pillon bis ins Dorf Feutersoey 1’130 m. Nach wenigen Metern Marsch können wir auf die Ski stehen und Ignaz führt uns sechs mit Sonne und wenigen Schleierwolken auf einer guten Spur via den Alpen Wintermatte, Tuxsberg, Schneeweid, Hindere Walig auf Walighürli 2’050 m. Wie schön es ist, nur unsere Gruppe ist heute an diesem Berg. Nach geniessen der Rundsicht und dem Picknick findet Ignaz immer wieder spurenfreie Nordhänge mit Pulverschnee, den wir bis zum Talboden geniessen dürfen. In der Gaststube vom Hotel Bären wird uns ein sehr gutes Nachtessen serviert.
Dienstag 3. Februar Im Süden tobt mit starken Windböen der Föhn. Bei Tagwacht sehen wir im Süden grosse Wolkenwalzen und die Luft ist für diese Jahreszeit zu warm. Nach dem guten Morgenessen fahren wir mit den beiden Autos Richtung Lenk bis St. Stephan 995 m. Vom Parkplatz tragen wir die Ski um die grosse Sägerei, über die Brücke der Simme und schon können wir auf die Ski stehen. Die ersten 200 Hm geht’s auf der schneebedeckten Alpstrasse bergauf und auf gut angelegter Spur von den Vortagen via den Alpen Brendli, Obere Ougstebode, Chirschbüel, Vorder- bis Hinder Laseberg 1’910 m. «Wie ist der Schnee und die Föhnböen auf dem Gratrücken?? Wir verzichten bis zum Gipfel vom Wistätthore 2’362 m aufzusteigen». Dafür geniessen wir lieber den Pulverschnee, die Sonne und verzieren die Hänge mit unseren Spuren via den Alpen Mattebärgli, Gumisegg, Hinderi – Vorderi Bire, Teufgrüe, Chälmad, Mad und über die Simmenbrücke zurück zum Auto. Im Restaurant Diana löschen wir den Durst, bevor wir zurück nach Zweisimmen fahren. Heute lassen wir uns das Nachtessen im Restaurant Derby servieren.
Mittwoch 4. Februar Bei Tagwacht ist es knapp unter null mit bedecktem Himmel. Ignaz war alle drei Tage gefordert, wo finde ich eine einfache Skitourenroute mit Nordhänge und viel Pulverschnee? Beim Morgenessen orientiert uns Ignaz, die Walliser Wispile könnte ideal für den heutigen Tag sein. Alles ist gepackt, im Auto verladen und wir fahren via Gstaad nach Lauenen bis zum Parkplatz vom Skilift 1’241 m. Neben dem Auto können wir auf die Ski stehen und auf der schneebedeckten Hinter Seestrasse die für uns leider etwas mit Kies gesplittert ist, steigen wir 200 Hm bergauf. Jetzt auf Alpweiden via Höji, Hintersee, Branteweidli, Falksmatte auf den Gipfel der Walliser Wispile 1’982 m. Die Sonne hat die Wolkendecke vertrieben und wir geniessen die herrliche Fernsicht bevor wir via Hinderi Wispile abfahren. Da es nicht so viel Schnee hat, fahren wir mit grosser Vorsicht via Chrine, Stöckbode, Büchli zur Bergstation vom Skilift. Juhui, jetzt noch die Piste runter zum Auto fahren und in der Gartenwirtschaft nebenan den Durst löschen bevor wir via Gstaad, durchs Simmental nach Wimmis und via Autobahn nach Hause fahren.
Ignaz: Vielen, vielen Dank für Deine super Organisation, die gute Wahl der Touren und Übernachtungsmöglichkeit.
Alle Teilnehmenden: Schön wars, gemeinsam die 3 schönen Skitourentage im Simmental zu geniessen.
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