Dank etwas unsicheren Wetterverhältnissen und frühem Start mit dem Bus und Zug erreichten wir den Einstieg zur Route ohne dass vor uns schon Seilschaften anstehen würden. Der Zugang zur Route ist fast so speziell wie die Tour selber: mittels einer kleinen Brücke überquert man ausgangs Moutier den Fluss/Bach „La Birse“ und folgt diesem – zwischen Gewässer und Bahnlinie eingeklemmt – aber auf sicherem Klettersteigpfad bis zum eigentlichen Routeneinstieg. Ueber den Felsen hoch auf einer eher schmalen Felsrippe überquert man die Eisenbahnlinie welche weit unter uns durch ein Tunnel führt. Weiter hinauf in luftiger Grat- und Plattenkletterei bis zum oberen Ende dieses Felsriegels. Das Wetter war uns gut gesinnt und die kleinen nässenden Störungen zogen an uns vorüber ohne uns zu befeuchten. Nass wurden wir trotzdem etwas, aber eher vom zügigen Klettertempo. Nach gemütlichem Lunch in luftiger Höhe machten wir uns wieder an den Abstieg und gönnten uns am Bahnhof das wohlverdiente Glacée, bevor es wieder heim ging.
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