Strahlhorn 4’190 m

Detailinformationen

Datum der Tour: 04. Aug. 2017
Gruppe: Sektion
Aktivität: Hochtour
Schwierigkeit: ZS
Leitung: Hans-Werner Bärtschi
Tourauschreibung:
Allalinhorn 4027 m

Strahlhorn 4’190 m

Tourenbericht

Strahlhorn 4’190 m

 Da das Allalinhorn vereist war, entschied unser Tourenleiter Hans-Werner Bärtschi aus Sicherheitsgründen das Strahlhorn 4190 m zu besteigen.

Am Freitag reisten wir zu viert, per Zug nach Saas Fee.  (Hans-Werner, Patrick Senn, Philipp Meier, Roland Hausheer) Gestärkt nach einem Kaffee nahmen wir die Gondel nach Plattjen 2570m. Dann nahmen wir den Weg zur Britanniahütte 3030m unter die Füsse, was mit 2h ausgeschildert wurde. Beim Wegweiser zum Mittagshorn 3144m konnte ich die Gruppe überzeugen, diesen kleinen Gipfel noch zu bezwingen, was fälschlicherweise mit einer 1/2h Aufstieg angeschrieben war. Zum Glück erfahren wir von der wirklichen Marschzeit zum Gipfel erst später, was dann ca.1 1/4h waren. So konnte selbst Hans Werner einen neuen Gipfel besteigen, worauf dann alle mit grossem Stolz das traumhafte Panorama genossen. Glücklich und zufrieden erreichten wir dann die Hütte über diesen Umweg. Nachdem feinen Nachtessen war dann bald Bettruhe angesagt.

Am Samstag nach einer kurzen Nacht wurden wir um 02:45 Uhr bereits geweckt.Ausgerüstet mit Stirnlampe starteten wir die Tour um 03:45 Uhr zum Strahlhorn 4190m bei fantastischen Wetterbedingungen. Nachdem Hans-Werner sich bereits Vortags nachdem Weg erkundigte, konnte er sich prima auch bei Dunkelheit durch das Steingeröll hinunter zum Gletscher orientieren, aufgrund der grossen und vielen Gletscherspalten musste daher mehr Weg zurückgelegt werden. Es peilten viele Tourengänger diesen Gipfel an, so kam es uns aber entgegen, dass alle so rasch auf dem Gipfel sein wollten, unsere Gruppe genoss die Stimmung und schossen Fotos, so konnten wir uns ohne Gedränge um 10:15 Uhr auf dem Gipfel gegenseitig gratulieren. Für mich war es eine Premiere zum ersten Mal einen 4000 er zu besteigen, ein erleichtertes wunderbares Gefühl.

Der Abstieg war auch nicht einfacher, auf dem Gipfel noch mit leichtem Wind, dann nahm die Temperatur stetig zu, je mehr Höhenmeter wir vernichteten. Auf den Schnee und Gletscher Abschnitten war Vorsicht angesagt, es galt den richtigen Weg zu finden, um die riesigen Gletscherspalten herum. Zurück in der Britanniahütte nahmen wir das zurückgelassene Material mit und machten uns auf den Weg zur Felskinn Gondel. In Saas Fee gönnten wir uns ein Getränk, bevor wir dann die Rückreise antraten. Ein unvergessliches Wochenende, welches wir Hans-Werner zu verdanken haben. Es war eine hoch wertige alternativ-Route, auch wenn diese strenger, länger und härter war als geplant.

Ein herzliches Dankeschön.


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