Steppen- und Sonnenweg, Gardemuseum 1475 m

Detailinformationen

Datum: Mi, 17. Jun. 2026
Aktivität: Wandern
Schwierigkeit: T2
Leitung: Pirmin Wyss
Tourauschreibung:
Steppen- und Sonnenweg, Gardemuseum 1475 m (im Jahresprogramm am 10.06.2026)

Steppen- und Sonnenweg, Gardemuseum 1475 m

Tourenbericht

Früher Start und späte Heimkehr – was war dazwischen für die 15 SAC-ler und einem Gast der bei der Schweizer Garde diente?

Fahrt mit öV nach Visp und auf kurviger Strasse hoch hinauf nach Finnen. Ein schmuckes Dörfchen, auf ca. 1400 m, mit bewegter Geschichte. Der Galgen des Finnugerichts steht hier neben einem grossen Kreuz. Vom Rest. Finnubiel, mit den besten Brötchen (mit Rosmarin), hat man freie Sicht auf den Dom und weitere 4000er.

Der Steppenweg nach Bobma ist ein wahres Bijou und ein Paradies für sehr viele Schmetterlinge. Nach Mund war kurzer Mittagshalt und in Birgisch kehrten wir ein. Beim Abstieg zum Sonnenweg sahen wir kreuz und quer Wasserrohre wie Trepppengeländer. Bald stellten wir fest, dass es sich um eine Sprinkleranlage zur Vorbeugung eines Waldbrandes handelt. So kamen wir auf dem Pfad in den Genuss einer Wander-Dusche. Der Weiterweg führte entlang der Driestneri (Suone) zum Gardemuseum, wo uns Koni erwartete, der wegen Hüftproblemen nicht mitwandern konnte.

Das Museum der Schweizer Garde in einer alten Festung beeindruckte uns alle. Dr. Werner Bellwald führte uns durch die Räume und informierte über die Bedeutung der Garde die es seit 1506 gibt. In einem Raum «hängen» alle Gardekommandanten und in unzähligen Vitrinen wird die Geschichte der vergangenen 520 Jahre Schweizer Garde dargestellt.

Herr Bellwald wohnte mit seiner Mutter in einem über 300 Jahre alten Haus in Blatten. Am 28. Mai 2025 weilte er in Basel und bekam die Meldung zum sofortigen Verlassen des Dorfes. Als er abends wieder zurück ins Lötschental kam, war das ganze Dorf mit Schutt überdeckt. Ihm blieben nur noch die Kleider die er auf sich trug und der Schlüssel von seinem Haus, das verschüttet war.

Mit Zobigplättli und Weisswein rundeten wir den Besuch im Gardemuseum ab.

Besten Dank allen fürs Mitkommen oder wie es ein Teilnehmer sagte: «Ein Tag der in Erinnerung bleiben wird».


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