Abschönen Göscheneralp

Detailinformationen

Datum: Sa, 02. Jun. 2018
Gruppe: Alle
Aktivität: Sonstiges
Schwierigkeit: T1
Leitung: Mark Käppeli, Francis Kuhlen
Tourauschreibung:
Abschönen

Abschönen Göscheneralp

Tourenbericht

Abschönen

Freitag 1. Juni  Richard (Richi) Walker, unser neuer Hüttenwart und René steigen hoch zur Salbithütte um die ersten Arbeiten für die Eröffnung der Sommersaison zu erledigen. Die Hütte wird gelüftet und das wichtigste, das Wasser wollen wir zur Hütte leiten. Hans Berger, der pensionierte Hüttenwart, kommt um uns bei der Wassersuche zu unterstützen, denn von der Hütte bergwärts hats noch viel Schnee und die Quelle ist viel zu tief unter dem Schnee. Schnell finden wir die Wasserstelle um am Bach Wasser zu fassen. Auch den Sandfang (Fass) ist schnell gefunden und den Holztrog können wir vom Schnee befreien. Der Entleerungshahn am tiefsten Punkt ist etwas tiefer unter dem Schnee. Das Wasser fliesst und wir können die Tanks Putzen und Ausspülen. Den schwarzen Tank auffüllen, alle Entleerungshahnen schliessen und die Abstellhahn im Haus öffnen, alle Leitungen und Boiler mit Waser füllen und durchspülen. Juhui, am Abend fliesst das Wasser im Brunnen vor dem Haus.

Samstag 2. Juni  Schönster Sonnenschein und Richi steht auf dem Dach und Rust die Kamine, anschliessend werden alle drei Ofen gerusst und geputzt. Franz und Othmar sind im Aufstieg zur Hütte um uns zwei bei Reparaturen am Hüttenweg zu unterstützen. Zu viert sind wir auf dem Abstieg um die losen Tritte und Steinplatten wieder instand zu stellen, auch werden die Wasserrillen geputzt, so dass der Hüttenweg beim nächsten Gewitter möglichst keinen Schaden nimmt.

Die SAC Lindenberg Mitglieder, Mark, Francis, Verena, Kurt, Theres, Bernadette, Brigitte, Roswitha, Doris, Peter, Paul, Markus, Franz und Duri, helfen beim Abschönen. Das heisst, Total rund 60 SAC Mitglieder/innen aller fünf Hüttenbesitzenden Sektionen helfen der Göscheneralptal Bevölkerung beim Aufräumen von Lawinenschäden. Die Wiesen werden von Steinen und Holz befreit, anschliessend abgerecht, so dass die Wiesen wieder sauber sind und ohne Gefahr geweidet oder geheut werden können. Am Abend sind alle müde und man sieht an den verschiedenen Arbeitsplätzen die geleistete Arbeit. Was von den Organisatoren herzlich verdankt wird.

Den Abend geniessen wir 17 Lindenbergler im Gasthaus Göscheneralp im Gwüst bei Seraina und seinem Team, wo wir nach einem sehr guten Nachtessen und den passenden Getränken unsere müden Glieder ablegen dürfen um morgen wieder fit zu sein.

Sonntag 3. Juni  Nachdem wir das Morgenbuffet mit den gluschtigen Sachen genossen haben, geht’s bergwärts Richtung Staudamm, wo wir von den Führern begrüsst werden, denn wir dürfen im Staudamm eine Führung erleben. Der Weltweit höchstgelegene und in der Schweiz der grösste Natur Staudamm wurde von 1955 – 1962 gebaut, hat eine Fundamentbreite von 700 m, ist 540 m lang, 155 m hoch, die Krone ist 11 m breit und der See hat ein Fassungsvermögen von 75 Mio m3. Zuerst geht’s durch einen 300 m langen Stollen ins Herz der Staumauer, dann mit verschiedenen Erklärungen, weiter im Kern der Mauer zur Drosselklappenkammer mit dem 3 m dicken Druckleitungsrohr und den beiden Schiebern, welche 5 Tonnen Gegengewicht haben. Wieder die 110 Treppenstufen runter und in einem anderen Stollen ist eine Standseilbahn die uns wieder ans Tageslicht bringt. Jetzt auf dem Wanderweg hinauf zur Dammkrone wo wir mit einem Apero überrascht werden. Danke an alle Organisatoren für die Erlebnisse der schönen zwei Tage. «Im Kalender gross eintragen, 1. und 2. Juni 2019 ist wieder Abschönen.»


Information zum Druck

Möchten Sie Bilder für den Druck oder ein Fotoalbum verwenden, benutzen Sie bitte die Bilder aus den Dropbox-Links, da diese über eine höhere Auflösung verfügen als jene aus dem Tourenbericht der Website.

Zurück