Skitourentage im Goms

Detailinformationen

Datum: Do, 20. Feb. 2020
Gruppe: Sektion
Aktivität: Skitour
Schwierigkeit: ZS
Leitung: Judith Bütler, Markus Gerber
Tourauschreibung:
Skitourentage im Goms

Skitourentage im Goms

Tourenbericht

4 Skitourentag im Goms                               Donnerstag 20. bis Sonntag 23. Februar 2020

Mit ÖV fahren 11 Lindenbergler/innen (Judith, Anita, Hildegard, Corinne, Claudia, Markus, Patrick, Andi, Roland, Franz, René) via Innerschweiz und durch den Furkatunnel ins Goms nach Ulrichen 1’346 m. Nach einem kurzen Fussmarsch sind wir beim Hotel Astoria wo wir die nächsten drei Nächte verbringen.

Donnerstag, 20. Februar, Hireli 2’631 m

Wir deponieren unser Gepäck, damit wir mit dem Tagesrucksack auf die erste Skitour dieser vier Tage gehen können. Wir bilden zwei Gruppen, die eine führt unsere Tourenleiterin Judith Bütler, die andere Gruppe führt der Tourenleiter Markus Gerber. Auf der Alpstrasse geht’s den Lärchenwald mit warmen Temperaturen und Sonnenschein via Bile, Chäller bergauf (immer derjenige dem die Skifelle nicht kleben ist am Spuren). Ab Überlichergale zieht Franz die Spur bis zum Gipfel vom Hireli 2’631 m. Juhui, wir sind ganz allein am Berg mit einer super Fernsicht und fast Windstill. Wir geniessen eine kleine Pause, denn bis zur Waldgrenze hat es schöner unverfahrener Pulverschnee, den wir geniessen wollen. Ab der Waldgrenze fahren wir die Alpstrasse runter nach Ulrichen, denn der Schnee ist im unteren Teil, nass und wird immer schwerer. Am Abend werden wir im schönen Hotelrestaurant aus Küche und Keller verwöhnt.

Freitag, 21. Februar, Telschtehorn 2’744 m

Nachdem alle den Bauch mit Morgenessen gefüllt haben, fahren wir mit dem Zug nach Geschinen 1’340 m. Zuerst geht’s steil auf dem Bergweg durch den Schutzwald bergauf via Unner- / Ober Flesche, Follebode, Bru aufs Teltschehorn 2’744 m. Auch heute haben wir Sonne mit super Fernsicht und angenehmer Temperatur. (Zum Glück war der Aufstieg an den Nordhängen). Auch heute geniessen wir eine kurze Gipfelpause, da wir alle den Pulverschnee geniessen wollen. Wir verzieren die schönen Hänge mit unseren Spuren und fahren via Obermatte zum Chäller. Nach einer Pause wollen es Markus, Andi und Franz nochmals wissen und steigen den letzten Hang hoch, um diesen ein zweites mal zu geniessen. Wir fahren durchs Chietal zum teil sehr steil zwischen Erlenstauden und grossen Steinen direkt nach Ulrichen runter. Auch heute werden wir mit einem super Nachtessen verwöhnt.

Samstag, 22. Februar, Stockji 2’604 m

Gestern war es warm mit viel Sonnenschein und unsere zwei Tourenleiter entscheiden, dass wir wieder von Nord nach Süd aufsteigen. Nachdem alle das gute Morgenbuffet genossen haben, fahren wir mit der Bahn nach Münster 1’359 m. Via Eiget, Äbmete, das Hobachtal hoch zum Chäller und weiter via Flesche auf den Gipfel vom Stockji 2’604 m. Juhui, auch heute sind wir allein auf dem Gipfel und können die Fernsicht geniessen. Alle wollen im Pulverschnee und den breiten Hängen seine Spur hinterlassen. Viel zu schnell sind wir bei der Alphütte (Chäller 2’027 m) wo wir eine grössere Pause einschalten. Markus, Franz und Andi steigen nochmals auf um diesen Hang noch mehr zu verzieren. Auf dem Bergweg fahren wir durch den Lärchenwald bis zur nächsten offenen Stelle um in den Steilhängen auch unsere Spuren zu hinterlassen. Mit der Bahn fahren wir wieder zurück nach Ulrichen. Auch heute werden wir vom Hotelpersonal verwöhnt und das Nachtessen das wir geniessen dürfen ist super.

Sonntag 23. Februar Punkt 2’301 m

Ach je, schon beginnt der letzte Tag im Goms. Auch heute geniessen wir die guten und gluschtigen Sachen vom Morgenbuffet, bevor wir zur Nufenenpassstrasse marschieren. Ende Dorf (zum Loch 1’358 m) können wir auf die Ski stehen und Markus führt die erste Gruppe, Judith die zweite Gruppe und wir steigen via Senntumhitte, Niwhitte, Randstafel zum Punkt 2’301 m. (Schöner Aussichtspunkt unterhalb vom Blashorn 2’777 m). Die letzten warmen sonnigen Tage haben den schönen Pulverschnee in schweren Schnee umgewandelt. Auf der Abfahrt werden wir gefordert. Zum Glück sind alle beweglich, denn es gibt die verschiedensten Verrenkungen, wie auf einer Tanzfläche nur ist der Schnee nass und schwer. Gesund, glücklich zufrieden und ohne Stürze kommen wir hinunter zur Nufenpassstrasse. Noch einen kurzen Marsch durchs Dorf und im Hotel Astoria können wir den Durst löschen, bevor wir mit ÖV wieder zurück ins Freiamt fahren.

Judith und Markus: Ihr beide habt ein sehr gutes Hotel ausgesucht und die Touren waren super. Habt Euch viel Mühe bei der Planung und Durchführung der Touren gemacht. Ganz einfach gesagt, die vier Tage waren super, alles hat bestens geklappt. Danke nochmals.


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