3 Tageswanderung im Berner Seeland

Detailinformationen

Datum: Fr, 13. Apr. 2018
Aktivität: Wandern
Schwierigkeit: T1
Leitung: Doris Gasser
Tourauschreibung:
Berner Seeland Aarberg 820 m

3 Tageswanderung im Berner Seeland

Tourenbericht

Freitag 13. April 2018
Der Wetterbericht versprach uns 3 Wandertage mit schönem, sonnigem Wetter.
Peterus hielt, was uns Bucheli, Kleiber & Co. versprachen.
Wir waren mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und trafen pünktlich um 08.57 Uhr in Büren an der Aare ein. Nach einem kurzen Rundgang im schönen Städtchen und gestärkt durch Kaffee und Gipfeli führte uns unsere gut vorbereitete Wanderleiterin Doris Gasser über Diessbach und Hardern zum Lysser Aussichtsturm (auch Harderenturm genannt). Dieser steht auf der Chrützhöchi. 180 Stufen führen auf die 34 Meter höher gelegene Plattform. Herrliche Aussicht auf Lyss und vor allem auf die Jurakette mit dem noch schneebedeckten Chasseral als Mittelpunkt.
Unsere Wanderung führt weiter auf lieblich angelegten Wegen der alten Aare entlang nach Aarberg.Dieses Städtchen ist wohl den meisten bekannt durch die grosse Zuckerfabrik.
Was aber noch mehr imponiert, ist die saubere und gepflegte Altstadt mit einer Holzbrücke aus dem Jahre 1557 und ihren vielen Läden und Restaurants.
Unsere 9 köpfige Wandergruppe schliesst ihr Tagesmarschpensum vor dem Hotel Krone, unserer Herberge für zwei Nächte mit einem kühlenden Getränk mit oder ohne Schaum.
Unsere heutige Tagesleistung: 23 Kilometer mit 280 Meter Auf- und 261 Meter Abstieg.
Das Rahmenprogramm nach der wohlverdienten Dusche waren: Apero, Städtliführung mit einem versierten Aarberger Landwirt und Stadtführer.
Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages war das köstliche Nachtessen des Kroneteams.
Blattsalat mit Cherrytomaten und Radieschen
frittierte Eglifilets mit Blattspinat und Salzkartoffeln
Panna cotta mit Erdbeeren

 

Samstag 14. April 2018
Der Tag begann, so wie er gestern geendet hatte, mit einem Verwöhnprogramm, sprich Frühstücksbuffet aus dem Hause Krone.
So gestärkt, fuhren wir mit dem Zug nach Schüpfen, einen kleinen Ort, den ich nicht einmal aus dem langjährigen Militärdienst kannte.
Doris führte uns wiederum abseits des grossen Verkehrs auf schönen Wanderwegen über Chappeliegge und Frienisberg zum auf 820 Meter gelegenem Chutzenturm. Die Plattform 40 Meter über dem Boden erreicht man über 234 Stufen. Die Aussicht ist imposant. Vom Eiger, Mönch & Jungfrau über die ganze Freiburgergipfelwelt, das Seeland mit Bieler und Neuenburgersee sowie die ganze Jurakette sieht man alles. Imposant auch die Kosten des im Jahre 2010 eingeweithen Bauwerkes, nämlich 980`000 Franken.
Nach dem Mittagspicknick auf der untersten Plattform dieses teuren Kolosses ging es weiter über Landerswil nach Lobsigen. In Lobsigen hatte unsere Wanderleiterin eine Überraschung arrangiert. Auf einer ihren letzten Reisen hatte Doris, Margrit aus Lobsigen kennengelernt.
Diese Margrit lud nun uns zu Speckzopf und Hobelkäse ein. Das ganze wurde mit einigen Gläsern kühlem Weisswein aus der Murtenseegegend vom Mont Vully abgerundet. Obwohl wir nicht müde waren, genossen wir diesen Zwischenhalt. Nach dem ebenfalls offerierten Kaffee, bedankten wir uns bei Margrit und nahmen das letzte Wegstück nach Aarberg unter die Füsse.
Unser heutiges Tagespensum: ca. 17 Kilometer mit 450 Meter Auf- und 520 Meter Abstieg
Heutiges Nachtessen:                                              Weinsuppe
Schweinssteak mit Spargelrisotto
Toblerone-Mousse
Sonntag 15. April 2018
Die heutige ca. 17 km lange Flachetappe führt uns aus dem Städtchen Aarberg hinaus, der Aare entlang zum Niederrieder Stausee. Ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. An diesem Naturjuwel überwintern bis zu 10`000 Wasservögel. Wir trafen eine Gruppe Ornithologen, welche im Auftrag der Vogelwarte Sempach eine Vogelzählung durchführte. Sie zeigten uns mit grossem Stolz in ihren Fernrohren ihren Fund des Tages. Einen Fischadler, welcher auf seiner Reise in den Norden hier einen Zwischenhalt gemacht hat.
Auch wir bekamen, Rita Flück sei Dank, ohne Fernrohr einige Vögeln und Blumen zu Gesicht.
Unser Weg führte uns weiter durch die Sumpfgebiete Oltigenmatt. Beeindruckend hier sind die vielen durch Biber gefällte Bäume. Diese, einmal fast ausgestorbenen Tiere, scheint es nicht zu stören, ob die Bäume eine Durchmesser von 10 cm oder 1 Meter haben.
Anschliessend ging es weiter zum Zusammenfluss von Saane und Aare. Der Saane entlang, vorbei an grossen Herden von zotteligen jungen und langehörnten, alten schottischen Hochlandrindern nach Gümmenen unserem Wanderendziel.
Mit dem Zug ging es nun via Bern, einem erfrischendem Beizenstopp in Zofingen wieder zurück in unsere bekannte Heimat.
Im Namen aller Teilnehmer: Besten Dank liebe Doris für die Entführung in eine weniger bekannte Gegend unseres schönen Heimatlandes.Für deine gute Führung und die eingebauten Überraschungen und für die ausgezeichnete Hotelwahl.

 

 

 

 


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